Youtube-Videoclips (unter: kayhoffman1)
Das Neueste: 
THE GODDESS CONTINUUM
Die Bilder entstanden in den letzten zwei Monaten, als ich ein Seminarprogramm
zum Thema "Weibliche Leitbilder" vorbereitete und mir die Tänze der Göttinnen NANA - OSHUN - YANSA - UND YEMANJA vergegenwärtigte. Als Erstes kamen nicht Bewegungsimpulse, sondern Farben und Klänge..
.http://www.youtube.com/results?search_query=kayhoffman1&aq=f

WUNDERBAR!
http://www.youtube.com/watch?v=IN_8BELW2
Die Photos im Sepia-Ton gehalten stammen von einem Besuch 2006 in meiner Lieblingsstadt Rom, die rauchige Stimme von Biljana Pais singt in einem fort WUNDERBAR!, und genauso war mir auch damals zumute, auch neulich wieder, eigentlich immer wenn ich in Rom bin, nein, immer wenn ich fotografiere, denn wenn ich im Rausch des "Bildermachens" bin, erscheint mir die Wirklichkeit als ein einziges Bild mit vielen einzigartigen Details, die ich alle mir einprägen möchte, sie bannen will auf einem digitalen Speicher, wo ich sie, aus dem Zusammenhang einer fließenden Chronologie herausgelöst, mir in Ruhe ansehen kann, wenn ich mal gerade nicht auf Reisen bin...

Ebenfalls auf Reisen ist die Bilderfolge LABYRINTH 1 + 2 entstanden. http://www.youtube.com/watch?v=RIM8l7jpk9c&feature=channel
http://www.youtube.com/watch?v=gK_dhKADdng&feature=channel
 
Auf einer Fahrt durch das Baltikum war mir der faszinierende Kontrast aufgefallen zwischen einer "alten Welt", die mich mit ihren verfallenen Ziegelmauern, wucherndem Unkraut in unbehausten Gärten an meine Kindheit im Nachkriegsdeutschland erinnerten, und den rasch sich durchsetzenden Neuerungen einer plakativen Werbeindustrie von erstaunlicher Ästhetik. Ich  meinte archetypische Gestalten zu erkennen, König und Königin, lockende Nixen, Narren, Traumtänzer... Das Labyrinth ist für mich jene Figur, dem kreisförmigen Mandala gleich, das das Leben mit seinen verschlungenen Pfaden als Wanderung abbildet.  Während jedoch das Mandala Orientierung schafft, lädt das Labyrinth dazu, selbst die Ordnung zwischen Sein und Schein im Wandern zu erkunden. Feste und Rituale spielen eine große Rolle, die Aufenthalte im Zwischenreich, die Täuschungen  - was wäre das Leben ohne sie? Ich danke Guido Hieronymus für die kongeniale musikalische Untermalung.  


Die Bilderfolge PERIPHER stammt ebenfalls aus den Eindrücken des Baltikums, insbesondere den Städten, die mir in Vergleich zu den mir bekannten seltsam geräumig vorkamen, mit viel Platz für den Auftritt der einzelnen Menschen, die noch eine Geschichte zu hatten - und schon schreibe ich in der Vergangenheitsform, als wäre dies schon bald vorbei damit. Die Menschen erscheinen mir wie auf der Peripherie eines Kreises, der die Schicksale verbindet, ohne seine Mitte zu zeigen. Ich arbeitete damals an meinem Buch "Das nichtende lichtende Werden" und entwarf das meditative Anschauungsmodell eines Kreises mit der leeren Mitte. Alle Erscheinungen waren unter diesem Aspekt peripher.  http://www.youtube.com/watch?v=KnOwxDvwu4I&feature=channel
http://www.youtube.com/watch?v=EmQBtbmewf4&feature=channel
Die Klaviermusik von Guido Hieronymus entstand schon sehr viel früher unter dem Titel ZEN PIANO, da sie auf einer japanischen Tonfolge basiert.

Sowohl ZEN PIANO wie auch WUNDERBAR können als Audio- CD (ca. 50 Minuten Dauer) bei mir bestellt werden (15.- €)

  PANTHEON 1+2  entstand unter dem Eindruck des ökumenischen Kirchentags 2010 in München und der Ästhetik, deren "Charme" (wörtlich Zaubergesang, vom lateinische carmen) die Religiosität unterstützen kann. Das Pantheon ist eines meiner Lieblingskirchen in Rom, weil es verschiedene Altäre hat, einen offenen Himmel, und eine profane Stimmung herrscht wie auf einem Volksfest, die jedoch die Inbrunst mancher Pilger nicht stört. Das Pantheon ist für mich ein Erlebnis, in das ich eintauchen kann, und das ich jedes Mal neu erlebe. Part 1 zeigt eine Introduktion mit der leeren Mitte im Mandala - es ist als könnte man durch die Leere hindurch schlüpfen und zu einer neuen Fülle gelangen. Part 2 zeigt die wunderbaren Mosaiken der Santa Maria Maggiore, in denen man sich verlieren und auf neugeboren zu sich finden kann...

Und hier meine Spielereien:
Polymotional Polymotor
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