MITTEN
AUF DER KREUZUNG -
Der systemisch-transpersonale Ansatz in
Coaching, Supervision (Selbst-)Management und Aufstellungsarbeit
Verlag Andreas Mascha Homo Integralis Publications ISBN 978-3-924404-74-1
EUR 19,90
Nach dem
Sprung in die Mitte stehe ich mitten auf der Kreuzung: gemeint ist das
Koordinatenkreuz, das Horizontale und Vertikale verbindet. Wie geht ein Mensch
mit jenen sprunghaften Bewusstseinsveränderungen um, die früher einmal als
Ekstasen bezeichnet wurden und heute mit der Metapher des Quantensprungs belegt
werden, der in ein neues, in ein Quantenbewusstsein führt. Mit diesem Buch
wollte ich einerseits meine praktischen Erfahrungen mit dem
systemisch-transpersonalen Ansatz schildern, andrerseits wollte ich nach langer
Zeit wieder bei meinem ersten Buch, „Tanz, Trance, Transformation“ anknüpfen
und hilfreiche Beispiele aus Märchen, Mythen und kulturanthropologische Studien
anbieten. Eine Quelle der Inspiration war mir, unter anderem, Jeremy Narby mit
seinen ethnologischen Forschungen, die um das Thema Intelligenz kreisen, die
keineswegs auf unseren bekannten westlichen Bewusstseinshorizont beschränkt
ist. Ganz im Gegenteil: es zeigt sich, dass Schamanen und Heiler in den
nicht-westlichen Kulturen am Rande der Zivilisation einen direkten Zugang dazu
haben und damit in Verbindung stehen. Diese Intelligenz in nichtmenschlicher
Erscheinungsform nimmt die Gestalt einer Kosmischen Schlange an und lebt in uns
allen als DNS – unter dem Einfluss psychoaktiven Substanzen kann sich dieses
Wissen mitteilen. Andere Hilfsmittel sind Trancereisen und Trancetanz, aber auch
eines Yoga, in der es um das Aufsteigen der Kundalini- Schlange geht. Die Frage,
die sich mir immer wieder stellt, ist, wie ich dieses Wissen einerseits in
meinen Trainings wecken kann, andrerseits, wie ich es mit einem stark herunter
gedimmten Alltagsbewusstsein vereinigen kann, das kognitive Prozesse für das A
und O einer Bewusstseinsentwicklung hält. Ja, da hat es ein Ethnologe gut –
er kann sich einfach auf seine Aufzeichnungen berufen. Zumindest ist es ein
Anfang. In der systemischen Szene, deren Arbeitsbereich sich in der Horizontalen
innerhalb eines gesellschaftlichen Kontextes vollzieht, ist es ein kluger
Zwischenschritt, von der Erfahrung der Vertikalen einfach erst einmal nur zu erzählen,
als hätte es jemand anderes erlebt. Durch meine langjährige Lehrtätigkeit
habe ich einen großen Fundus an Fallgeschichten, den sich mit Mythen der
modernen Art und mit schamanischen Techniken durchdringt.
Themen übergreifende Gestalt ist die Schlange – sie begegnet mir überall. Sie bewegt sich im Tanz und zeigt mir neue Wege.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort: Es gibt immer eine Vorgeschichte, aber erst im Nachhinein wird sich
zeigen, welches es gewesen ist.* Einleitung: Der Durchbruch: SysTraTa wird
SysTraCo&Con * Mitten auf der Kreuzung: Wonach sollen wir uns richten? *
Konflikte, Paradoxa, Personensysteme und Entwicklungsschübe * Eins, Zwei, Drei
- Von Megaressourcen, den guten Gründen dagegen, und von dem Dreh, auf den man
dabei selbst kommen kann * Quadratur des Kreises und Quintessenz: Von Rätseln,
Labyrinthen und dem Kern, der sich zeigt, wenn man aufs Ganze geht * Imago, das
bildende Bild. Inbilder, Sinnbilder, Körpergeschichten. Psychologie und
Physiologie der Selbstbilder, Wandlungen der Identität * Wohin führen uns die
Bilderströme im Tanz? Symbole, Mythen, Kulte und Riten als Hintergrund des
systemisch-transpersonalen Ansatzes * Null Guru - Gemeinsam sind wir genial *
Der systemisch-transpersonale Ansatz: Zusammenfassung.